Viele Menschen wünschen sich mehr Leichtigkeit und Gelassenheit im Leben. Wie ist es bei Dir? Was willst Du im Leben für Dich erreichen? Spannende Frage, oder?

Erfahrungsgemäß sehnt sich jeder Mensch nach zwei Dingen, die scheinbar im Widerspruch miteinander stehen: Nämlich ein gewisses Maß an Sicherheit und ein gewisses Maß an Unsicherheit! Beide gehören zum Yin und Yang des Lebens mit dazu.

Es darf also beides vorhanden sein im Spiel des Lebens: Die Gelassenheit und das Abenteuer! Was brauchst Du, damit Du Dich vollkommen sicher in Dir und gleichzeitig auch lebendig fühlen kannst? Es ist kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-als-auch von Sicherheit und Unsicherheit in Deinem Leben. Mach Dir bewusst, dass Du Dich nur ganz und lebendig fühlen kannst, wenn Du beide Seiten auch ganz annimmst.

Erlaube Dir Deine Emotionen.

Das bedeutet natürlich eine gewisse Grundsicherung für die Lebenshaltung, aber eben auch auf mentaler Ebene. Und somit auch die vollständige Annahme all Deiner Emotionen, denn wir sind Körper, Seele und Geist. Und letztlich sind wir alle aus genau einem Grund hier: Jeder von uns will Gefühle fühlen. Dafür ist Deine Seele hergekommen.

Egal, welche Ziele man vordergründig zu haben scheint. Der Wunsch nach einem Partner, Liebe, Zugehörigkeit und auch Sachgegenstände wie ein Haus, ein Auto oder Bildung etc. – all das lässt sich auf den Wunsch nach einem Gefühl zurückführen.

In meiner Wahrnehmung ist die Erde eine Schule, die uns genau darin ausbildet. Wir sind hergekommen, um zu lernen und Erfahrungen zu machen. Dies als Tatsache vorausgesetzt, macht es wenig Sinn, die eigenen Gefühle noch länger zu unterdrücken, nur um erwachsen oder professionell zu wirken, oder? Wahre Reife zeigt sich darin, dass die Seele gelernt hat, sich in ihrer Ganzheit und mit all ihren Emotionen zu akzeptieren und die Verantwortung für diese zu übernehmen.

Wie würde Dein Leben also wohl aussehen, wenn Du Dir ab sofort jede Emotion erlauben würdest? Statt Dich weiter dagegenzustellen, wäre Deine Energie nicht länger im Widerstand gebunden.

Du hättest mehr Energie zur Verfügung für die Dinge, die Du wirklich tun willst. Mach Dir bewusst: Du kannst nur „ganze“ Arbeit leisten, wenn Du auch ganz bist! Dazu gehört auch, dass Du alle Deine Emotionen inkludierst. Dadurch lädst Du die Lebendigkeit wieder in Dein Leben ein.

Das steckt bereits im Wort „E-motion“ mit drin. Aus dem Englischen übersetzt lautet es so viel wie „in Bewegung“! Und das ist Leben nun mal: in ständiger Bewegung und Veränderung! Das wiederum erzeugt Unsicherheit und darum ist es eine natürliche Reaktion, die negativen Gefühle erstmal zu unterdrücken. Doch die Kontrolle würde dafür sorgen, dass Du Dich immer weniger lebendig fühlen würdest.

Nutze die in den Emotionen gespeicherte Energie

Gerade in der Geschäftswelt gibt es häufig noch den Usus, die eigenen Gefühle der Professionalität zu opfern. Für mich gehört die Liebe zum Business mit dazu. Denn Liebe ist in meiner Wahrnehmung die Annahme von allem, was ist. Auch dem persönlichen Schatten, der unbewusst immer an unserer Seite ist. Jedes Mal, wenn man eine persönliche Meinung herunterschluckt, das eigene Herz ignoriert oder Gefühle unterdrückt, nährt man damit seinen Schatten. Viele Menschen haben ihr Herz zugemauert, nur um bestimmte Emotionen nicht mehr fühlen zu müssen. Es ist an der Zeit, diese Mauern wieder einzureißen!

Denn Yin und Yang werden ständig im Ausgleich gehalten. Das kosmische Gesetz greift immer. Darum zeige Dich einfach mal weniger angestrengt perfekt, denn Du bist bereits perfekt. Du bist als Seele hierhergekommen, um Dich echt und ganz zu erfahren, dazu gehört auch Dein Schattenanteil. Erlaube Dir ab sofort, alle Emotionen da sein zu lassen, sie wahr und anzunehmen. Erlaube Dir, sie wieder zu fühlen. Dadurch kannst Du die in den Emotionen gespeicherte Energie umwandeln. Dann ist die Emotion nicht mehr als Blockade in Deinem Leben, sondern steht Dir als Energie zur freien Verfügung. Du kannst sie von nun an als Antrieb nutzen, um Deine Ziele zu erreichen. Energie, die Du bisher darauf verwendet hast, Deine Gefühle zu unterdrücken, wäre auf einmal frei. Statt Deinen Gefühlen auszuweichen, nur um sie nicht mehr fühlen zu müssen, hättest Du mehr Energie!

Erkennst Du, dass „Nicht-fühlen-wollen“ von Angst, Wut oder Schmerz als Auslöser für die Blockaden in Deinem Leben?! Wer seine Gefühle andauernd nur vermeiden will, der lebt nicht richtig. Gefühle im Arbeitsalltag zu zeigen, wird bisher eher negativ bewertet. Ja, Emotionalität gilt als unprofessionell.

Man bekommt vielleicht sogar gesagt: „Sei nicht so emotional!“ oder „Bitte bleib‘ bei den Fakten, bleibe sachlich! Doch diese Sichtweise spaltet in zwei Lager: Wer emotional reagiert, dem wird manchmal unterstellt, dass er nicht auf die Fakten achtet. Wer auf die Fakten achtet, dem wird unterstellt, dass er unterkühlt reagiert. Doch erst beides gemeinsam verbunden, macht uns ganz! Und sieh‘ es auch mal aus Sicht der Gefühle: Du wirst doch auch nicht gerne in eine Schublade gesteckt.

Wie wäre es, wenn das wovor Du am meisten Angst hast, plötzlich Dein größter Verbündeter und Antrieb ist?! Was wir bekämpfen oder ignorieren, das wird dann nur umso stärker und lauter. Darum lass beides da sein! Nimm alle Gefühle wahr und dann entscheide (gerne auf Basis von Fakten!), welche Du in eine Emotion umwandelst, die Dich in Bewegung bringen wird.

Nimm Deine wahren Gefühle an und bleib Dir treu.

Ja, Du hast richtig gelesen. Es gibt einen Unterschied zwischen einem Gefühl und einer Emotion. Ein Gefühl ist, wie ein Gedanke zuerst einmal wertfrei! Etwas, das Du sensorisch über den Körper oder als Gefühl in Deinem Herzen wahrnehmen kannst. Die innere Wahrnehmung also. Im Wort Emotion steckt – wie schon gesagt – das Wort Bewegung (englisch = motion). Erst ist da das Gefühl, dann folgt eine Bewertung des Gefühls und daraus entsteht dann die Emotion, die uns in Bewegung bringt.

Emotionen wie Freude, Trauer, Glück, Zufriedenheit, Ärger, Wut, Frustration. Die ergeben sich aus der Bewertung eines vorangegangenen Gefühls. Wir alle – vor allem Kinder – nutzen ihre Emotionen, um zu erreichen, was sie wollen.

Und Entscheidungen werden meist auch viel mehr aus einer Emotion heraus als durch Logik und Verstand getroffen. Darum empfiehlt es sich die emotionale Welle erstmal ausschwingen zu lassen, abzuwarten und dann eine Entscheidung zu treffen. Denn Verstand und Emotion brauchen einander. Der Verstand hilft Dir, die Fakten mit Erfahrungen aus der Vergangenheit abzugleichen. Doch die Emotionen sorgen für die Energie, um in die Handlung zu kommen.

Mit jeder Erfahrung werden Emotionen auf Zellebene abgespeichert. Man nennt es auch den somatischen Marker! Dieser hat einen sehr großen Einfluss auf uns. Erinnert man sich an eine Begebenheit, bekommt man ein bestimmtes Gefühl auf Wiedervorlage. Der Körper reagiert wieder auf dieselbe Weise wie damals beispielsweise mit einer Hormonausschüttung oder einem bestimmten Reiz-Reaktionsprogramm von damals.

Wer andauernd getriggert wird und nur noch reagiert, der kann nicht mehr frei entscheiden. Und genau aus diesem Kreislauf kannst Du aussteigen, sobald Du Dir Deiner somatischen Marker bewusst wirst und beginnst, sie zu transformieren. Transformation bedeutet vielmehr eine Annahme und Integration. Habe den Mut, alle Deine Gefühle wieder zuzulassen. Löse Dich von Bewertungen! Ganz nach dem Motto „Ehrlich währt am längsten!“, darfst Du Dir selbst gegenüber Deine wahren Gefühle annehmen. Und hab keine Angst vor Verurteilung durch andere, sondern bleibe Dir treu. Die Richtigen werden Dich in Deiner Ganzheit sehen und Dich so annehmen, wie Du bist.

Wie geht es Dir, wenn Du diesen Artikel liest? Bist Du Meister*in Deiner Emotionen? Brauchst Du Unterstützung dabei, Deine Gefühle wieder anzunehmen? Gemeinsam können wir Deine Blockaden lösen und Deine Emotionen in Energie für Dein Leben transformieren.

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Emotionale Grüße

Deine Christine